INFORMATIONEN ÜBER THERAPIE BEI MEDIENSUCHT

Es gibt keine "Mediensüchtigen"!!!

Was soll das heißen ?!?

Wenn Sie etwas hilfreiches für die Menschen, welche Medien derart gebrauchen, dass sie beginnen zu siechen, tun wollen, dann verabschieden Sie sich von der Idee, dass es "Mediensüchtige" gibt.

Dieser Begriff (ver)führt dazu, Menschen mit Abwertung, Vorwurf, Angst oder Mitleid zu betrachten. Damit verkennen, beschämen und isolieren Sie den Anderen, sprechen ihm/ihr die Eigenverantwortung ab und erschweren mögliche Lösungen!

Machen Sie sich bewusst, dass Sie bei der Verwendung einer solchen Bezeichnung eine unzulässige Verallgemeinerung à la "kennst Du einen, kennst Du alle" tätigen.

Es gibt keine Schuldigen!
Das Suchen nach und Zuschreiben von Schuld schafft erst das Leid!
Ohnmachts- und Abhängigkeitserleben ist das entscheidende Anzeichen für Suchtphänomene!

Jeder Mensch hat seine eigene Verantwortung und die Freiheit, sich für bewusst zu entscheiden, wie er sich zu sich selbst und dem Leben positioniert.

Wenn Sie etwas hilfreiches tun wollen, dann überprüfen Sie zunächst einmal Ihr eigenes Erleben und Handeln. Womit beschäftigen Sie sich am meisten? Wovon erleben Sie sich abhängig? Inspirieren Sie durch ein attraktives Vorleben.

Erweitern Sie Ihre Betrachtungsweise:

Ich selbst habe folgende Erfahrungen mit Menschen, die sich in leidvollem Übermaß mit elektronischen Medien nutzen, gemacht:

Wenn Sie mit dieser Sichtweise sich selbst oder anderen Menschen betrachten, entsteht eine Grundlage für eine Begegnung und eine wirkliche Zusammenarbeit für ein befriedigendes sinnvolles Leben.

Für eine solche Zusammenarbeit gibt es Angebote.